Wildfleisch: Zart und schmackhaft
Wildfleisch, vor allem von Rotwild ist nicht nur überaus wohlschmeckend, zunehmend wird auch festgestellt, dass es außergewöhnlich gut für die Gesundheit ist, gerade im Vergleich zu Fleisch von Haustieren aus intensiver Landwirtschaft, vorwiegend also Rindern und Schweinen. Doch zunächst zum Geschmack: Rotwildfleisch schmeckt edel und kräftig herb, dabei aber nicht unangenehm nach Wild, außer es handelt sich um ältere Tiere. Doch selbst in diesem Fall kann das Fleisch durch längeres Abhängen, Marinieren und die richtige Zubereitung noch sehr schmackhaft werden. Dem guten Geschmack zuträglich ist die kurzfaserige Konsistenz von Hirsch- und Rehfleisch. Durchwachsene oder sehr zähe Stücke mit langen Fleischfasern wie zum Beispiel bei Rind gibt es bei Rotwild kaum, es ist also in aller Regel sehr zart.
Wildfleisch: Gut für die Gesundheit
Dazu ist es – nun kommen die Vorzüge für die Gesundheit zur Sprache – mager und hierdurch auch arm an Cholesterin, einem der Übeltäter der Arterienverkalkung. Es ist deshalb das ideale Fleisch für alle, die sich gesund ernähren, dabei aber nicht auf Fleisch verzichten wollen und ist auch ideal, um schlank zu bleiben oder abzunehmen. Und das mit Genuss! Der Eiweißgehalt von Rotwildfleisch liegt bei 23 Prozent, dazu ist es reich an Mineralstoffen und Vitaminen, vor allem Vitamin B. Gerade Eisen ist aus dem kräftig dunkelroten Wildfleisch noch deutlich besser verfügbar als aus anderen Fleischarten. Damit ist Wildfleisch ideal für eine gesunde und bewusste Ernährung.
Was genau macht Rotwildfleisch so gesund?
Das Problem von Fleischsorten aus konventioneller Tierhaltung ist das Verhältnis von Omega-3-Fettsäuren zu Omega-6-Fettsäuren. Im Fleisch aus konventioneller Tierhaltung überwiegen Omega-6-Fettsäuren die Omega-3-Fettsäuren im Verhältnis fünf bis 13 zu eins. Omega-6-Fettsäuren sind bekannt für viele negative Effekte auf die Gesundheit. So werden sie mit den typischen „Zivilisationskrankheiten“ in Verbindung gebracht, vor allem mit den grassierenden kardiovaskulären Erkrankungen, das heißt, Erkrankungen am Herzen und an den umliegenden Blutgefäßen, daneben auch Diabetes, Übergewicht und überhöhten Cholesterinwerten. Omega-3-Fettsäuren helfen gemäß diversen medizinischen Studien dabei, den negativen Einfluss der Omega-6-Fettsäuren zu vermindern oder sogar aufzuheben. Je höher der Anteil an Omega-3-Fettsäuren gegenüber Omega-6-Fettsäuren in einer Testgruppe ist – mithin also einer Population – , umso geringer die Raten von Herztod. So liegen diese zum Beispiel in Japan etwa um den Faktor 18 niedriger als in Europa! Die Japaner essen zwar kaum Wild, jedoch wenig Fleisch und dafür reichlich Fisch und Algen, welche beide ein gutes Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren haben. Die gesunden Omega-3-Fettsäuren kommen nämlich in Fisch und Wild vor, aber auch in Rindern, die in extensiver Weidehaltung vorwiegend mit Gras aufwachsen. In Wildfleisch liegt das Verhältnis von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren bei etwa zwei zu eins, was gemäß diverser Untersuchungen das Herztodrisiko signifikant herabsetzt. In weiteren Studien wurden isoliert lebende Naturvölker untersucht, die eine sehr fleischreiche Ernährung haben, weil sie als Jäger und Sammler leben, wie in der Steinzeit einstmals praktisch alle Menschen. Bei Völkern wie australischen Aborigines oder den Nanamiut in Alaska kamen Herzkrankheiten, hohe Cholesterinwerte, Fettleibigkeit oder Diabetes so gut wie nicht vor! Dies lag offensichtlich daran, dass das reichlich verzehrte Fleisch nur von Wildtieren stammte. Damit ist aus diversen Studien wissenschaftlich auf eindrucksvolle Weise belegt, dass an Omega-3-Fettsäuren reiches Fleisch gut für die Gesundheit ist.
Fazit:
Wir können und wollen natürlich nicht zurück in die Steinzeit, aber wir können doch ein paar Lehren von den Naturvölkern beherzigen, die heute noch so leben wie einstmals alle Menschen. Die wichtigste ist: Wildfleisch ist gut für die Gesundheit, weil es deutlich mehr Omega-3-Fettsäuren enthält als Fleisch aus intensiver, konventioneller Tierhaltung. Wenn wir also gesund leben wollen, dazu aber auch noch mit Genuss und Lebensfreude, dann ist Rotwildfleisch genau das Richtige für uns. Und das ist kein Problem: Man kriegt es überall in Deutschland und es ist nicht wesentlich teurer als anderes Fleisch in guter Qualität!
Kontakt:
- Weidner Wild
- Daniel Kolos
- Kastanienstraße 10
- 97854 Steinfeld
- Info@weidner-wild.eu
http://www.prnews24.com/wp-content/uploads/2015/08/150805-Hirsch1-1024x1024.pngPositive Auswirkungen von Rotwild auf die Gesundheit
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